Dorsche mit der Artemis PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 28. Mai 2020 um 08:45 Uhr

 

Pünktlich zur Lockerung der Corona-Beschränkungen in Schleswig-Holstein machte ich mich am 18.5. mit Christian Crüsemann, Nils Föhr und Mark Poggel auf dem Weg zur MS Tanja um ein paar Dorsche zu fangen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen passen aktuell nur 23 Angler auf den Kutter. Auf dem Kutter angekommen, machten wir uns an den Aufbau der Ruten und der heutigen Montagen. Gefischt habe ich mit der FTM Seika Pro Artemis Heavy, da diese mit einem Wurfgewicht von 26 - 98 g einen großen Bereich abdeckt und mit ihrer schnellen Aktion eine gute Köderführung auch bei schweren Pilkern und Gummifischen zulässt. Als Rolle diente eine Remedy 4500 mit einer 0,14 Geflochtenen an die eine 0,45 mm Mono V-Line geknotet wurde. Nach einer zweistündigen Fahrt mit zahlreichen netten Unterhaltungen ging es dann endlich los. Das Signal ertönte und wir ließen die Köder zu Grund. Angefangen haben wir zunächst mit Pilkern zwischen 60 g und 75 g. Nach ein paar Würfen konnten wir auch schon die ersten Fische landen. Allerdings war das Beisverhalten recht vorsichtig und die Fische meist sehr klein. So entschieden wir uns es mit dem Gummifisch zu versuchen. Ich angelte die meiste Zeit mit einem Seika Frequency Shad in der für das Dorsch angeln ungewöhnlichen Farbe Bloody Belly. Nach den ersten paar Würfen, sprach der Erfolg jedoch für sich und der grüne Köder konnte ein paar größere Exemplare überlisten. Nach 4 Stunden Angelzeit und eine handvoll Fischen machte sich der Kutter dann wieder auf den Weg Richtung Hafen. Leider sollten die nächsten zwei Tage hinsichtlich der Fische nicht viel besser werden. Die Fische blieben vorsichtig und klein und so machten wir uns am zweiten Tag am späten Nachmittag auf, um noch eine Leerforellen zu fangen. Das Gerät liebt das gleiche, nur die Mono und die Köder änderten sich. Wir fischten mit Blinkern um die 20 g und auch hier stellte sich die Artemis als verlässlicher Partner heraus. Die Route erlaubte dank ihrer tollen Aktion auch enorme was weiter mit leichten Ködern. Leider schien die Aussage zu stimmen, dass die Meerforelle ein Fisch der 1000 Würfe ist und so mussten wir den Abend ohne Fisch ausklingen lassen. Am dritten Tag ging es morgens wieder pünktlich mit dem Kutter raus aufs Meer und wir fischten im Norden. Die Drift war hier deutlich stärker und so kamen Köder um die 80 g zum Einsatz. Insgesamt haben uns die drei Tage eine Menge Spaß gemacht und man sieht sich bestimmt noch öfter auf der MS Tanja.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Mai 2020 um 09:09 Uhr
 

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