Besuch bei Tubertini Teil 2 Drucken
Geschrieben von: Team TFT   
Dienstag, 10. März 2009 um 19:13 Uhr



Besuch bei Tubertini in Italien

Teil 2


Einige Autominuten vom Geschäftsgebäude entfernt, gelangen wir zur Futterproduktion.
Der Komplex besteht aus einem Lager und der  Produktionsstätte.
Im Lager selbst, befinden sich verschieden Mehle, die als Hauptbestandteile
der eigenen Futterherstellung verarbeitet werden.

   
auch Helmut Klug findet Geschmack am guten Keks


Man findet hier Biskuitmehle, Brotmehle, Keksmehle, Johannesbrotmehl , PV Collant (Melasseherstellung),
Maismehl und Hanfmehl verschiedenster Art und Konsistenz.
Grobe bis sehr feine und dunkle bis helle Mehle.

   
"Johannesbrot"                                                                 "Kuchenbiskuit"

Rote und gelbe Brotflocken, stark klebende und lockere Biskuit- und Keksmehlen.

 
"gelbe Brotflocken "    

In dem Gebäude daneben, befindet sich die eigentliche Futterproduktion.
Hier wird mit Hilfe von Mühlen, Vakuum- Leitungssythem, Silos, Mischern und Abfüllstationen gearbeitet.
Mitten im Arbeitsgeschehen ist Mingehelli Francesko, in Stipperkreisen auch mit dem Namen „Tappo“ bekannt.
Er ist ein weiterer guter Angler der durch seine Fachkenntnisse geschätzt und bei Tubertini angestellt ist.

  
Mingehelli Francesko "Tappo"                       Befüllung der Futtermischung in das
beim Befüllen der Schneidmühle
                    Abfüllsilo.



Francesko kümmert sich um die Futterzusammensetzung, deren Herstellung und Verpackung.
Produkte wie Biskuit-, Kuchenstücke und Johannesbrot, werden durch ihre teils fettige Eigenschaft
in Schneidmühlen mit Hilfe von Schneidwerkzeugen und Messern zerkleinert.

   
Absaugung über der Schneidmühle

Keks- und Zwiebackstücke dagegen, werden durch ihre trockene Eigenschaft, in so genannten Hammermühlen zerkleinert.
Nach dem Mahlen werden, die Futterkomponenten nach speziellen Rezepturen zusammengestellt
und im Mischer homogenisiert.
Durch Zugabe gemahlener Erdnüsse, Cornflakes und Aromen,
gibt man dem  Futter noch eine eigene Geschmacks- und Duftrichtung.

   
 "Cornflakes"

Aus dem Stippangelbereich bekannt, findet man hier die Aromen  Brasem, Vanille und Erdbeere von Marcel v.d. Eynde.
Nach dem Mischen, werden die Futtermengen durch den Einsatz von Vakuum-Rohrleitungen in große Silos befördert.
Durch dieses Vakuum-Leitungssystem wird eine unnötige Verunreinigung und Staubentwicklung innerhalb der Produktion verhindert..

Ein weiterer Aspekt und wichtiger Punkt, für die High Quality Production bei Tubertini.

In den Silos angekommne, beginnt die automatisierte Abfüllung des Futters.          
Durch verschiedene Abfüllaufsätze, kann die Abfüllmenge der Futtertüten, zwischen 250g und 5kg variiert werden.

   
automatisierte Tütenabfüllung                                                        die Verpackung des "Groundbaits"

20% der Futterherstellung deckt den Stippangelbereich ab.
80% der Herstellung geht ausschließlich als „Groundbait“ in die Meeresfischerei und Karpfenangelei.


ein Teil der Futterpalette von TUBERTINI





ein Teil des TUBERTINI Schnur-Sortiments


Zurück im Hauptgebäude, können wir uns ein Bild davon machen, wie  hier die Monofile  Schnur umgespult wird.
Wie schon die Haken von Tubertini, wird die Monofile Schnur ebenfalls in Japan unter
Berücksichtigung höchster Standards hergestellt.
Meist wird diese auf Großspulen, oder als so genannte „Schnurzöpfe“ geliefert.

  
Großspulen                                                                                     "Schnurzöpfe"

Im Durchschnitt hat solch ein „Großgebinde“, eine Schnurfassung zwischen 10.000 und 20.000 Meter.
In der „Umspulabteilung“  stehen ca. 8 Auf- bzw. Abspulaggregate zur Verfügung.

  
die „Umspulabteilung“
 
Vom frühen morgen bis zum späten Nachmittag, spulen diese ohne nennenswerten Leerlauf,
„Meter um Meter“ Schnur, auf die uns bekannten handelsüblichen 50 bis 350m Spulen um.

  
einsetzten und Justierung der Spulen

Die Tubertini UC4 Gorilla  zum Beispiel, ist auf 350m , aber auch  auf 2000m Spulen erhältlich.
Die Tubertini Fluorcarbon TATANKA wird auf 150m und die FLUORINE Vorfachschnur auf kleine 50m Spulen umgespult und geliefert.

   
Fluorcarbon TATANKA-Spulen                                                        "Tubertini Navy blue sinking" 

Ein gut funktionierendes Team gehört natürlich auch zu einem erfolgreichen Unternehmen dazu.
Und was die „Damen-Mannschaft“ mit jedem Handgriff hier in der Schnur-Abteilung leistet, ist  sehr beeindruckend.

   

Mit einer gehörigen Portion Schnelligkeit werden die vollen, mit den zu füllenden Spulen von der „Spulen-Welle“ getauscht.
Das Schnur-Großgebinde gewechselt, die Klein-Kartons gefaltete und mit den für den Handel vorgesehenen Spulen verpackt.

    

Sehen sie im dritten und letzten Teil, die firmeneigene Posen-Herstellung


 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. März 2009 um 09:35 Uhr